{"id":725,"date":"2014-03-01T18:38:34","date_gmt":"2014-03-01T18:38:34","guid":{"rendered":"http:\/\/chili.leven.ch\/?p=725"},"modified":"2016-04-25T13:33:44","modified_gmt":"2016-04-25T13:33:44","slug":"amritsar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chili.mariane.ch\/?p=725","title":{"rendered":"Nachtleben"},"content":{"rendered":"<p>Ich verbrachte weitere 24 Stunden im Zug, bevor ich Delhi erreichte. Zur\u00fcck im Norden war es auf einen Schlag wieder kalt. Daf\u00fcr wartete Neha mit Abendprogramm auf mich. Zuerst ging es zu einigen Strassenfoodlokalen, denn ich muss alles testen, was ich noch nie gegessen hatte. Danach fuhren wir ins Route 69. Das ist ein Speiselokal, welches nebenan einen Bierladen hat. Die Speisen sind teuer, daf\u00fcr kann das Bier zu normalen Ladenpreisen gekauft werden. Nat\u00fcrlich ist der Besitzer derselbe. Nur wird etwas weniger Steuer erhoben auf diese Weise.<\/p>\n<div id=\"attachment_771\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_2972.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-771\" class=\"size-medium wp-image-771\" title=\"DSC_2972\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_2972-e1394175623373-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_2972-e1394175623373-200x300.jpg 200w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_2972-e1394175623373-685x1024.jpg 685w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-771\" class=\"wp-caption-text\">Waga border. Sicht von den Indischen Raengen nach Pakistan hinueber.<\/p><\/div>\n<p>Die Zeit verging zu schnell. Am n\u00e4chsten Tag eilte ich bereits, damit ich den Zug nach Amritsar sicher erwische. Zumal ich nicht genau wusste, wie lange ich von der Metrostation Chandi Chowk nach Old Delhi brauchen w\u00fcrde. Ich hatte Informationen zu 15 und 10 Minuten, aber wenn ich es nicht fand und mitten in der Nacht&#8230; Ich habe zu viele \u00fcble Geschichten \u00fcber Delhi geh\u00f6rt. Das es sich als 2 Minuten durch eine hell erleuchtete Unterf\u00fchrung mit vielen Menschen ist, hatte mir aber keiner gesagt. Ich war also viel zu fr\u00fch beim Bahnhof. Der Zug h\u00e4tte aber dennoch angeschlagen sein sollen. War er nicht. Das ist immer ein schlechtes Zeichen, denn es bedeutet erstmals kein Zug. Es war frostig, ich esse etwas, das einzige was ich finde und lange gekocht sein muss. Sauber wirkt es nicht, aber alle Bakterien sind hoffentlich tot. Danach frage ich mich durch. Die Gep\u00e4cktr\u00e4ger wissen Bescheid. Platform 9. Ich schleppe mich und meinen Rucksack dorthin. Es ist 21.30 Uhr. Verh\u00fcllte Gestalten geistern umher oder liegen auf dem Bahnsteig. Nur eine Frau in westlicher Kleidung ist da. Sie beansprucht zusammen mit ihrem Gep\u00e4ck eine ganze Bank. Ich frage, ob da noch Platz frei ist und setze mich.<\/p>\n<div id=\"attachment_773\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_3066.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-773\" class=\"size-large wp-image-773\" title=\"DSC_3066\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_3066-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"428\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_3066-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_3066-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-773\" class=\"wp-caption-text\">Gefaerbtes Garn am Strassenrand in Amritsar.<\/p><\/div>\n<p>&#8220;Auch nach Amritsar?&#8221; Frage ich weiter, doch sie ist nicht besonders gespr\u00e4chig. &#8220;Ja.&#8221; Der Ehemann kommt zurueck. 3 Stunden Versp\u00e4tung meltet er. Nun verstehe ich ihre Einsilbigkeit. Das bedeutet warten und frieren bis 1 Uhr morgens. Keine angenehme Aussicht alleine in diesem heruntergekommenen Bahnhof. Um 2 Uhr kam schlussendlich der Zug und er brachte uns nach Amritsar.<\/p>\n<div id=\"attachment_783\" style=\"width: 206px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_3362-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-783\" class=\"size-medium wp-image-783\" title=\"DSC_3362-2\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_3362-2-196x300.jpg\" alt=\"\" width=\"196\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_3362-2-196x300.jpg 196w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_3362-2-670x1024.jpg 670w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_3362-2.jpg 982w\" sizes=\"auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-783\" class=\"wp-caption-text\">Br\u00fccke zum Tempel.<\/p><\/div>\n<p>Alle M\u00fchen hatten sich gelohnt. Am n\u00e4chsten Mittag war der Zug in Amritsar. Das ist f\u00fcr mich die Stadt der Sikh. Viele M\u00e4nner laufen mit Turban herum. Diese sind kunstvoll gewickelt und werden in verschiedenen Farben &#8211; passend zur Kleidung &#8211; getragen. Die Frauen tragen kaum Saris, sondern die so genannten Suits, die aber ebenso bunt sind. Einige bedecken die Haare mit einem Tuch. Wie es im Sommer ist, weiss ich allerdings nicht. So sch\u00fctzen sie sich auf jeden Fall gegen die K\u00e4lte und diese ist hier omnipr\u00e4sent. Ich trage alles, was ich mit dabei habe in Lagen \u00fcbereinander. Das einzige, was mich rettet ist das heisse Wasser Abends mit dem ich mir beinahe die F\u00fcsse verbr\u00fche, denn das Wahrzeichen von Amritsar ist der Goldene Tempel. Der Ort, der Amritsar so besonders macht. Dort darf man allerdings keine Schuhe tragen. Daher verwandelt der Marmorboden F\u00fcsse gerne in Eiszapfen.<\/p>\n<div id=\"attachment_782\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_3376.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-782\" class=\"size-large wp-image-782\" title=\"DSC_3376\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_3376-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"428\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_3376-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_3376-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_3376.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-782\" class=\"wp-caption-text\">M\u00e4nner bei einer St\u00e4ndeansammlung in Amritsar.<\/p><\/div>\n<p>Das war allerdings nicht das erste, was ich mir anschaute, denn ein paar Polen schleppten mich mit zur &#8220;Waga-Border&#8221;. Das ist die 30 km entfernte Grenze nach Pakistan. Der einzige \u00dcbergang, den auch Touristen passieren d\u00fcrfen. Die Grenze wird jeden Abend in einer Zeremonie geschlossen und jeder Taxifahrer fragt dich danach. Kein Wunder, dass hunderte von Menschen auf die Trib\u00fcnen zusteuerten, die da bereit standen. Wieder die Aufteilung Ausl\u00e4nder und Inder. Die Ausl\u00e4nder wurden so postiert, dass sie von den Pakistani, die auf der anderen Seite sassen, m\u00f6glichst gut gesehen werden konnten. Beamte hampelten herum, die Fahnen wurden eingezogen, ruckartige Bewegungen. Eigentlich schon traurig das Schliessen einer Grenze so zu zelebrieren, emotional &#8220;Indien&#8221; und &#8220;Pakistan&#8221; zu schreien und Hymnen zu singen. Dazu werden Fotos geschossen. Aber immerhin wird das Spektakel gemeinsam inszeniert. Beide Seiten tragen dieselben Kleider. Nur in anderen Farben. Pakistan schwarz, Indien bunt.<\/p>\n<div id=\"attachment_791\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_2919.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-791\" class=\"size-large wp-image-791\" title=\"DSC_2919\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_2919-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"428\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_2919-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/03\/DSC_2919-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-791\" class=\"wp-caption-text\">Kontrolle der Reihen: &quot;Sit down!&quot;<\/p><\/div>\n<p>Zur\u00fcck in Amritsar machte ich mich mit den anderen zusammen auf zum Goldenen Tempel. Dem wohl heiligsten Ort der Sikh. Es sollen rund 750 kg Gold darin verarbeitet sein. Stetiger Singsang begleitet die Besucher. Statt zum Tempel ginge wir allerdings zum Esssaal, denn wir waren alle sehr hungrig. Hier wird jeder umsonst verpflegt. Wer m\u00f6chte kann allerdings etwas spenden oder sich an der Arbeit beteiligen. Lubomir (ein Slowake, der auch mit bei der Grenze war) und ich gesellten uns zur Abwaschgruppe und in den folgenden Tagen wusch ich tauschende von Tellern, sch\u00e4lte Zwiebeln und entkernte Erbsen. Ihr k\u00f6nnt euch gar nicht vorstellen wie gut das tut, wenn man sonst immer bedient wird.<\/p>\n<div id=\"attachment_730\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_3190.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-730\" class=\"size-large wp-image-730\" title=\"DSC_3190\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_3190-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"428\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_3190-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_3190-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-730\" class=\"wp-caption-text\">Der goldene Tempel in der Mitte des Wassers. Rund herum darf man im Schneidersitz auf dem Marmor sitzen.<\/p><\/div>\n<p>Bemerkenswert war dabei die Effizienz und Organisation. Mit wenigen festen Angestellten, wussten all die freiwilligen Helfer dennoch sogleich wo und wie sie anpacken sollten. Als Lubomir und ich da ankamen wurde uns direkt ein Lappen in die Hand gedr\u00fcckt und wir konnten mit anpacken. Ein Inder \u00fcberliess mit mit seinem grossz\u00fcgigsten L\u00e4cheln den letzten Teller zum Abwaschen, bevor die n\u00e4chste Ladung im fast stetigen Fluss kam. Diese kleine Geste, des Teilens einer Arbeit bedeutete, dass ich f\u00fcr einmal dazu geh\u00f6rte und nicht die reiche Touristin aus der Schweiz war. Jeder f\u00fcgte sich mit ein, die K\u00fcche lief rund um die Uhr. Es werden rund 50000 Personen verpflegt an einem normalen Tag. An Feiertagen deutlich mehr.<\/p>\n<div id=\"attachment_731\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_3142.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-731\" class=\"size-medium wp-image-731\" title=\"DSC_3142\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_3142-e1394176107396-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_3142-e1394176107396-200x300.jpg 200w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_3142-e1394176107396-685x1024.jpg 685w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-731\" class=\"wp-caption-text\">Haupteingang des Tempels im Bau.<\/p><\/div>\n<p>Empathie ist wichtig. Teilen, Freiwilligenarbeit, &#8230; Habe ich hier eine Religion gefunden mit der ich mich tats\u00e4chlich identifizieren k\u00f6nnte? Ich glaube dennoch nicht, obwohl mir die Theorie zusagt. Frauen und M\u00e4nner sind gleich gestellt, obwohl docheine deutliche Rollenaufteilung da ist. Es ist wohl einfach eine sehr wissenschaftliche Religion und liegt mir daher n\u00e4her. Es heisst zum Beispiel, dass t\u00e4glich aus dem heiligen Buch gelesen werden soll. Falls das nicht m\u00f6glich ist sollte man es sich von jemandem anh\u00f6ren und geht auch das nicht, dann soll man keine Schuldgef\u00fchle haben. Das macht f\u00fcr mich zumindest einen kleinen Unterschied aus und erkl\u00e4rt vielleicht doch, warum ich mich meist mit Sikh sehr gut verstanden habe.<\/p>\n<div id=\"attachment_729\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_3206.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-729\" class=\"size-medium wp-image-729\" title=\"DSC_3206\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_3206-e1393769623878-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_3206-e1393769623878-200x300.jpg 200w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_3206-e1393769623878-685x1024.jpg 685w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-729\" class=\"wp-caption-text\">Mischung von verschiedenen Baustils. <\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich verbrachte weitere 24 Stunden im Zug, bevor ich Delhi erreichte. 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