{"id":674,"date":"2014-02-13T13:39:07","date_gmt":"2014-02-13T13:39:07","guid":{"rendered":"http:\/\/chili.leven.ch\/?p=674"},"modified":"2016-04-25T13:33:44","modified_gmt":"2016-04-25T13:33:44","slug":"eine-entspannte-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chili.mariane.ch\/?p=674","title":{"rendered":"Eine entspannte Stadt"},"content":{"rendered":"<p>Mysore ist bekannt f\u00fcr den Palast und den Markt. Auf dem Markt sind vor  allem Fr\u00fcchte und Gem\u00fcse zu kaufen. Aber auch Farben. Diese sind f\u00fcr religi\u00f6se Zwecke. Den Palast habe ich nur von aussen gesehen und bin  stattdessen ins Eisenbahnmuseum gegangen. Das war spannend. Allerdings  nicht, weil es so informativ war, sondern weil ich den Zugf\u00fchrer des  Toytrains kennen gelernt habe und er ein bisschen von Leben und Familie  erz\u00e4hlt hat. Der Charme lag allerdings in Janakis Cafe. Einem entspannten Ort mit dem Besten Honig-Ingwertee.<\/p>\n<div id=\"attachment_671\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1769.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-671\" class=\"size-medium wp-image-671\" title=\"DSC_1769\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1769-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1769-200x300.jpg 200w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1769-685x1024.jpg 685w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1769.jpg 1004w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-671\" class=\"wp-caption-text\">Mann mit Blumen vor der Seidenfabrik in Mysore.<\/p><\/div>\n<p>Weniger entspannt war hingegen eine Bettlerin. Als ich ihr nichts gab, warf sie mir Dreck und ein paar Kieselsteinchen hinterher. Allgemein muss man gut gewappnet sein f\u00fcr die mitleiderregenden Blicke von Kindern und Kr\u00fcppeln. Ich erz\u00e4hle  Kindern immer, dass sie in die Schule sollen und gebe Bettlern generell  selten etwas. Allerdings habe ich einem alten Mann, der am Strassenrand sass und Garn f\u00fcr 5 Rs verkauft hat einen 100 Rs Schein in die Hand gedr\u00fcckte. Er hatte meinen 10 Rs Schein zuvor so vorsichtig behandelt und sein ganzes Habe gez\u00e4hlt, was 70 Rs entsprach, dass ich f\u00fcr einmal den Drang versp\u00fcrt habe etwas zu teilen. Aber es ist schwierig. Wann landet es in den &#8220;richtigen&#8221; H\u00e4nden und wann nicht? Wer bin ich dar\u00fcber zu urteilen? Aber prinzipiell gebe ich lieber jemandem etwas, der f\u00fcr einen Hungerlohn arbeitet, als jemanden, der Betteln zur Arbeit gemacht hat. Denn meist stecken dahinter Banden.<\/p>\n<div id=\"attachment_673\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1704.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-673\" class=\"size-large wp-image-673\" title=\"DSC_1704\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1704-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"428\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1704-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1704-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1704.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-673\" class=\"wp-caption-text\">Farben auf dem Markt in Mysore.<\/p><\/div>\n<p id=\"yui_3_13_0_ym1_6_1392290480239_1299\">Dann war da noch die Seidenfabrik,  die wir anschauen gingen. Es war eine staatliche Fabrik. Fotos durften  keine gemacht werden, aber wir konnten uns all die Maschinen anschauen.  Der L\u00e4rm war Ohrenbet\u00e4ubend, doch die Arbeiter hatten einen Geh\u00f6rschutz. Ich glaube allerdings, dass dies nur in diesen staatlichen Fabriken der Fall ist. Einige der Arbeiter sassen zwischen den hunderten von Spulen und lassen Zeitung, andere waren begierig uns etwas zu erkl\u00e4ren. Es war \u00fcberaus spannend und auch sch\u00f6n. Die winzigen F\u00e4den,  die sich durch den Raum verliefen und wie feine, durch ein Dickicht  fallende Sonnenstrahlen wirkten. Der letzte Part war das Essen. Da sich Chandan gerade in Mysore aufhielt und jedes gute Restaurant zu kennen schien, befanden wir uns ein paar Tage im Himmel. Nico bekam seine Masala Dosa und ich mein Reis-Thali als Mittagessen.<\/p>\n<div id=\"attachment_672\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1714.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-672\" class=\"size-large wp-image-672\" title=\"DSC_1714\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1714-1024x689.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"430\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1714-1024x689.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1714-300x202.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1714.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-672\" class=\"wp-caption-text\">Der Palast in Mysore von aussen. Ein Wachmann wollte uns den Hintereingang gegen kleines Entgelt zeigen. Was wir natuerlich ausgeschlagen haben. Zusatzverdienst im kleinen.<\/p><\/div>\n<p>Danach ging es weiter nach Bangalore. Die Metro hier ist noch nicht viel weiter, der Verkehr immer noch kaum zu ertragen. Etwas besser ist es geworden, aber selbst f\u00fcr indische Verh\u00e4ltnisse herrscht hier Chaos. Was sich ebenfalls nicht ge\u00e4ndert hat ist die Art der Abwasserentsorgung. Obwohl es laut Chandans Vater f\u00fcnf Kl\u00e4ranlagen gibt. Allerdings sind nicht ganz alle Einwohner angeschlossen.<\/p>\n<div id=\"attachment_670\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1791.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-670\" class=\"size-large wp-image-670\" title=\"DSC_1791\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1791-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"428\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1791-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1791-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2014\/02\/DSC_1791.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-670\" class=\"wp-caption-text\">Kanal in der Stadt. Vergleichbar mit dem Geruch in einem Rechenraum.<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mysore ist bekannt f\u00fcr den Palast und den Markt. Auf dem Markt sind vor allem Fr\u00fcchte und Gem\u00fcse zu kaufen. Aber auch Farben. Diese sind f\u00fcr religi\u00f6se Zwecke. 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