{"id":447,"date":"2011-09-17T09:59:15","date_gmt":"2011-09-17T09:59:15","guid":{"rendered":"http:\/\/chili.leven.ch\/?p=447"},"modified":"2016-04-25T13:34:05","modified_gmt":"2016-04-25T13:34:05","slug":"von-tbilisi-nach-istanbul","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chili.mariane.ch\/?p=447","title":{"rendered":"Von Tbilisi nach Istanbul"},"content":{"rendered":"<p>Meine letzte Etappe war ein weiterer grosser Sprung in Richtung Heimat. Davor musste ich allerdings noch mein Gep\u00e4ck in Tbilisi abholen und habe mir erneut mehrere Tage in dieser charmanten Stadt geg\u00f6nnt. Dabei blieb Zeit genug \u00fcber den Flohmarkt zu bummeln, eine interessante Engl\u00e4nderin zu treffen und einen \u00e4lteren Georgier.<\/p>\n<div id=\"attachment_448\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_0492.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-448\" class=\"size-large wp-image-448\" title=\"DSC_0492\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_0492-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"428\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_0492-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_0492-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-448\" class=\"wp-caption-text\">Auf dem Flohmarkt in Tbilisi.<\/p><\/div>\n<p>Danach wollte ich noch einen Tag zur\u00fcck zu jener Familie, die ich bereits zweimal besucht hatte, da ich leider nicht dazu gekommen war &#8220;ciao&#8221; zu sagen. Doch einem Tag wurden zwei, aus zwei vier und aus vier acht. Ich half beim Haseln\u00fcsse sammeln (eine durchaus anstrengende Arbeit) und lebte mit ihnen zusammen. Erst im letzten Moment brach ich in Richtung Vardzia auf, welches ich unbedingt noch sehen wollte. Vorher hatten sie mir noch das Versprechen abgerungen in zwei Jahren wieder zur\u00fcckzukehren.<\/p>\n<div id=\"attachment_449\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_0955.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-449\" class=\"size-large wp-image-449\" title=\"DSC_0955\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_0955-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"428\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_0955-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_0955-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-449\" class=\"wp-caption-text\">Die H\u00f6hlen des Klosters in Vardzia.<\/p><\/div>\n<p>Das in den Fels gebaute Kloster hat einst rund 2000 Menschen eine H\u00f6hle \u00fcber den Kopf geboten und noch immer leben einige M\u00f6nche dort, die \u00fcberwachen, dass die Touristen z.B. nicht einfach Fotos in der Felsenkirche drin machen. Das ging sogar so weit, dass der eine M\u00f6nch alle Fotos auf meiner Speicherkarte durchgeschaut hatte, nachdem ich alleine da drin war. Ich grinste ihn dabei stolz an, denn ich hatte tats\u00e4chlich dem Drang diesen faszinierenden Ort in Bildern fest zu halten widerstanden. Trotzdem winkt er mich mit sich.<\/p>\n<div id=\"attachment_450\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_0998.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-450\" class=\"size-medium wp-image-450\" title=\"DSC_0998\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_0998-e1316177985980-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_0998-e1316177985980-200x300.jpg 200w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_0998-e1316177985980-685x1024.jpg 685w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-450\" class=\"wp-caption-text\">Kirche von aussen, inklusive M\u00f6nch, der sich weggedreht hat, als er von Weitem die Kamera sah.<\/p><\/div>\n<p>Dann bedeutete er mir, dass ich ihm die Kamera mal geben und mich nebens Kreuz stellen soll. Danach knipste er mehrmals. Ich habe ihm versucht beizubringen, dass es nicht sehr sinnvoll ist den Blitz zu verwenden. Er winkte ab.<\/p>\n<div id=\"attachment_451\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_1033.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-451\" class=\"size-large wp-image-451\" title=\"DSC_1033\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_1033-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"428\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_1033-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_1033-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-451\" class=\"wp-caption-text\">Ich gleich neben dem Kreuz, wie in den meisten georgischen Kirchen verlangt mit einem Kopftuch. <\/p><\/div>\n<p>Nach diesem kurzen Intermezzo war noch mehr Eile angesagt. An\u0131 wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen und ich hatte noch etwas Zeit. Aber zuerst war ein Grenz\u00fcbergang angesagt. Ich musste also von Akhalzike nach Kars kommen und das direkt an den Feiertagen nach Ramazan. Kaum jemand stand da an der Grenze, nur ein einziger Taxifahrer, der mich auch gegen Sex nach Kars gefahren h\u00e4tte. Die Option ins n\u00e4chste Dorf zu laufen, war also die einzige, die in Frage kam. Ich lief mit vollem Gep\u00e4ck, bis mich eine siebenk\u00f6pfige Familie auch noch mit ins Auto stopfte und erreichte mein Ziel bei Zeiten.<\/p>\n<div id=\"attachment_454\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_12171.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-454\" class=\"size-large wp-image-454\" title=\"DSC_1217\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_12171-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"428\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_12171-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_12171-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-454\" class=\"wp-caption-text\">Der n\u00e4chste Stop an der Seidenstrasse: An\u0131.<\/p><\/div>\n<p>Von einem Amerikaner, den ich auf dem Weg nach Kars kennen gelernt hatte, liess ich mich breitschlagen nicht per Anhalter nach An\u0131 zu reisen, sondern diese Art Touristenbus zu nehmen, der einem \u201enur\u201c 3 Stunden Zeit vor Ort l\u00e4sst, aber wenigstens keine anderen Stationen anf\u00e4hrt. Wie vermutet war das bei der Weite dieses Ortes zu wenig Zeit f\u00fcr mich, denn alleine die Umgebung ist schon wundersch\u00f6n. Der Mix der Kulturen an der Grenze zu Armenien ist ebenfalls faszinierend und das \u00dcbertreten der Grenze einen Moment reizvoll, aber nur einen sehr kurzen. So fuhr der Bus ohne mich zur\u00fcck, w\u00e4hrend ich noch weiter herumstiefelte.<\/p>\n<div id=\"attachment_455\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_1384.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-455\" class=\"size-large wp-image-455\" title=\"DSC_1384\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_1384-1024x685.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"428\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_1384-1024x685.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_1384-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-455\" class=\"wp-caption-text\">Aussicht auf Armenien hin\u00fcber.<\/p><\/div>\n<p>Nach zwei weiteren Stunden traf ich auf eine t\u00fcrkische Familie. Sie bestand aus ungef\u00e4hr 17 Personen, die wollten, dass ich ein Foto von ihrer kleinen Tochter machte und mir stolz erkl\u00e4rten, dass sie mich mit zur\u00fcck nach Kars nehmen k\u00f6nnen. Schliesslich h\u00e4tten sie zwei Autos dabei. Im Anschluss an diesen kleinen Ausflug war ich allerdings im Stress, um noch rechtzeitig auf die Masterreise 2011 der Umweltingenieure nach Istanbul zu gelangen, erreichte das Hotel nach l\u00e4ngerer Suche in brennender Hitze aber zwei Stunden vor dem grossen Rest.<\/p>\n<div id=\"attachment_456\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_1500-e1316252337920.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-456\" class=\"size-medium wp-image-456\" title=\"DSC_1500\" src=\"http:\/\/chili.leven.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_1500-e1316252337920-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_1500-e1316252337920-200x300.jpg 200w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2011\/09\/DSC_1500-e1316252337920-685x1024.jpg 685w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-456\" class=\"wp-caption-text\">Das kleine M\u00e4dchen, mit dem ich mich auf Anhieb verstand.<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine letzte Etappe war ein weiterer grosser Sprung in Richtung Heimat. 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