{"id":1959,"date":"2018-12-12T22:48:44","date_gmt":"2018-12-12T22:48:44","guid":{"rendered":"https:\/\/chili.mariane.ch\/?p=1959"},"modified":"2019-01-07T12:16:59","modified_gmt":"2019-01-07T12:16:59","slug":"alles-auf-einmal-die-springflut-angefahren-ein-steinewerfender-taxifahrer-lugen-und-im-wc-eingeschlossen-petra","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chili.mariane.ch\/?p=1959","title":{"rendered":"Alles auf einmal &#8211; die Springflut, angefahren, ein steinewerfender Taxifahrer, L\u00fcgen und im WC eingeschlossen (Petra)"},"content":{"rendered":"<p>Gleich vorweg. In den Tagen ist zu viel passiert, als dass ich ein gerechtes Bild von Jordanien abgeben k\u00f6nnte. Also nehmt es mit einer Prise Salz und seid euch bewusst, dass es eingef\u00e4rbt ist von einigen schlechten Erfahrungen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1960\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8048.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1960\" class=\"wp-image-1960 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8048-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8048-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8048-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8048-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1960\" class=\"wp-caption-text\">Wadi Rum aus dem Taxi. Sprich wir haben es ausgelassen. Aber es kann auch noch so spektakul\u00e4r sein. Nach der wunderbaren Zeit in Negev hatten wir keine M\u00fche daran vorbei zu fahren.<\/p><\/div>\n<p>Alle hatten uns gewarnt: es gibt Springfluten in der W\u00fcste. Und wollte ich davor noch unbedingt eine sehen, so bin ich jetzt \u00fcberzeugt, dass ich das nie mehr erleben m\u00f6chte. Zumindest nicht in Jordanien, denn in Jordanien gibt es keine Warnung davor, aber danach viel Polizei, die so tut als h\u00e4tten sie die Lage im Griff, aber fliesst das Wasser erst einmal, ist es nicht mehr gef\u00e4hrlich, denn jeder weiss wo es ist und damit ist es nichts anderes als ein Wildbach in den Bergen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1961\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8052.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1961\" class=\"wp-image-1961 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8052-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8052-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8052-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8052-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1961\" class=\"wp-caption-text\">Erster Eindruck von Wadi Musa &#8211; dem Dorf, das direkt an Petra angrenzt.<\/p><\/div>\n<p>Gef\u00e4hrlich ist der Moment in welchem das Wasser kommt. Diese paar Sekunden und es ist wirklich schnell, reisst alles mit sich, B\u00e4ume, Steinbl\u00f6cke, Autos, was sich auch immer in den Weg stellt oder nicht schnell genug verschwindet, wird erfasst.<\/p>\n<div id=\"attachment_1962\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8055.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1962\" class=\"wp-image-1962 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8055-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8055-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8055-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8055-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1962\" class=\"wp-caption-text\">Ein trockenes Bachbeet mit einem Wasserreservoir.<\/p><\/div>\n<p>Aber ich springe in der Zeit vorw\u00e4rts. Als wir um 9 Uhr morgens in Petra ankamen und unsere Sachen im Hostel deponierten, war noch fast alles rosig. Ausser, dass ich die T\u00fcre der Toilette ganz zuzog obwohl der T\u00fcrgriff abgebrochen war. Schnell bemerkte ich meinen Fehler, aber da war es schon zu sp\u00e4t. Der Griff liess sich nicht bewegen und nat\u00fcrlich trug ich mein Taschenmesser nicht auf mir. Beim Versuch den Griff in Bewegung zu setzen, schnitt ich mir die Hand auf. Ich demontierte also den Toilettenpapierhalter und versuchte damit die T\u00fcr zu knacken. Er war ein kleines bisschen zu dick. Ich schaute mich nach weiteren Werkzeugen um, doch dann kam Nico und befreite mich.<\/p>\n<div id=\"attachment_1963\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8060.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1963\" class=\"wp-image-1963 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8060-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8060-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8060-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8060-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1963\" class=\"wp-caption-text\">Doch kommt mit auf die Tour: Die ersten Schritte in Petra. Rechts laufen wir, Links reiten Pferde vorbei. Im Ticket inbegriffen und dann wird tief auf die Tr\u00e4nendr\u00fcse gedr\u00fcckt, damit man ein Trinkgeld gibt.<\/p><\/div>\n<p>Nun war ich zumindest wach und es ging auf Richtung Petra. Wir hatten ein ganz klein wenig Essen im Gep\u00e4ck und stapften unwissend voran. Kaum drinnen kam es von allen Seiten auf uns zu. \u00abWollt ihr reiten?\u00bb, \u00abHier, kommt ich kenne einen Speziellen Aussichtspunkt. Dort k\u00f6nnt ihr nur mit Guide hin. Dieses Foto k\u00f6nnt ihr von dort oben machen.\u00bb Und dann waren da diese Rennwagen. Pferdegespanne, vor denen man immer wieder zur Seite springen musste, denn sie brachten Touristen im Eiltempo in die Mitte von Petra und zur\u00fcck.<\/p>\n<div id=\"attachment_1965\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8075.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1965\" class=\"wp-image-1965 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8075-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8075-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8075-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8075-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1965\" class=\"wp-caption-text\">Wasserkanal, den man auf beiden Seiten des Siq sehen kann. Obwohl es damals weniger trocken war, wussten sie nat\u00fcrlich um die Notwendigkeit einer Wasserversorgung. Daneben rast gerade eines der Pferdegespanne durch.<\/p><\/div>\n<p>Vielleicht f\u00fcr alle jene, die Petra nicht kennen. Einmal zum Hauptplatz und zur\u00fcck sind 8 Kilometer und da hat man noch nicht viel gesehen. Am zweiten Tag haben Nico und ich zum Beispiel rund 35 Kilometer zur\u00fcckgelegt.<\/p>\n<div id=\"attachment_1967\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8380.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1967\" class=\"wp-image-1967 size-medium\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8380-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8380-200x300.jpg 200w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8380-768x1152.jpg 768w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8380-683x1024.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1967\" class=\"wp-caption-text\">Und dann scharen sich pl\u00f6tzlich die Menschen und etwas schimmert durch.<\/p><\/div>\n<p>Wir stapften also durch diese beeindruckende Schlucht (Siq) und da tat es sich pl\u00f6tzlich vor uns auf. Dieses eine Geb\u00e4ude, das man auf allen Fotos von Petra sehen kann. Dieser eine Augenblick ist schon gewaltig und niemals das Gleiche beim zweiten Mal. Daf\u00fcr schimmert der rote Fels zu jeder Tageszeit ganz anders.<\/p>\n<div id=\"attachment_1969\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8080.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1969\" class=\"wp-image-1969 size-medium\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8080-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8080-200x300.jpg 200w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8080-768x1152.jpg 768w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8080-683x1024.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1969\" class=\"wp-caption-text\">Dann \u00f6ffnet es sich mehr.<\/p><\/div>\n<p>Dahinter kommen r\u00f6mische Ruinen. Nichts komplett Neues aber sch\u00f6n. Hinter den Ruinen trafen wir Hassan und seine Tochter. Obwohl ich dachte, dass es seine Enkelin w\u00e4re, doch die starke Sonne l\u00e4sst die Beduinen immer \u00e4lter wirken, als sie sind. Hassan verkauft Beduinentee (Schwarztee mit einigen Kr\u00e4utern und sehr viel Zucker) an die Beduinen. Nicht an die Touristen. Wir sprachen eine Weile mit Hassan. Er erz\u00e4hlte von der Zeit bevor die Touristen kamen. Von den fast 100 Franken Eintritt, die jeder Tourist bezahlt erh\u00e4lt er gar nichts. (Kommentar von mir: Ausser einen Freibrief diese Touristen aufzunehmen und die M\u00f6glichkeit weiterhin hier zu wohnen). Er sagt es ist eine Mafia in Wadi Musa (das ist das Dorf, das direkt vor Petra liegt und wo alle Hotels sind) und ich glaube es sofort.<\/p>\n<div id=\"attachment_1970\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8118.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1970\" class=\"wp-image-1970 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8118-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8118-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8118-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8118-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1970\" class=\"wp-caption-text\">R\u00f6mische Ruinen dahinter die K\u00f6nigsgr\u00e4ber.<\/p><\/div>\n<p>Der Tee tut gut. Wir sind unterern\u00e4hrt, hatten nicht so viel Wandern erwartet und der Zuckerschub gibt uns wieder etwas Kraft. Sp\u00e4ter winkt uns seine Tochter lange hinterher. Lange und immer wieder, denn sie sitzt gef\u00fchlte Augenblicke sp\u00e4ter irgendwo hoch oben in den Felsen. Heute hat sie keine Schule. Aber ich bin mir nicht sicher, ob das stimmt, denn das h\u00f6re ich noch an anderen Tagen. Zu oft, als dass es so richtig wahr sein kann.<\/p>\n<div id=\"attachment_1971\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8188.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1971\" class=\"wp-image-1971 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8188-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8188-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8188-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8188-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1971\" class=\"wp-caption-text\">Wer erkennt die Karawane? Einer meiner Lieblingsorte im Siq weil die Wasserleitung wunderbar in die Figuren eingebettet ist.<\/p><\/div>\n<p>Hassan sagte, dass die Mosche der sch\u00f6nste Punkt in Petra ist, doch daf\u00fcr war es heute zu sp\u00e4t. Zum Sonnenuntergang stiegen wir stattdessen noch zum Kloster hinauf. F\u00fcr mich war das der richtige H\u00f6hepunkt des Tages, denn als wir noch h\u00f6her hinauf stiegen hatten wir eine unglaubliche Aussicht. Die Felsen schimmerten golden und rot im Abendlicht und pl\u00f6tzlich war da eine Art Pfeife zu h\u00f6ren. Wir lauschten einfach. Bis ein Mann auf einem Esel angewackelt kam. Als er uns sah, verstummte sein Gedudel leider.<\/p>\n<div id=\"attachment_1972\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8144.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1972\" class=\"wp-image-1972 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8144-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8144-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8144-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8144-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1972\" class=\"wp-caption-text\">Das Kloster im Licht der untergehenden Sonne.<\/p><\/div>\n<p>Beim Abstieg trafen wir eine alte Engl\u00e4nderin mit der wir sehr lange sprachen. Denn sie war eine der letzten, die hinunter ging und wir wollten sie nicht alleine lassen. Sie kann nicht so gut atmen, ging aber einfach Schritt f\u00fcr Schritt und machte immer wieder Pause. Sie nahm zwischendurch einen der Esel f\u00fcr sich in Anspruch und hatte ansonsten einen pers\u00f6nlichen Fahrer angestellt, denn einer Gruppe kommt sie nicht hinterher und sie nimmt gerne ihre Zeit. Fr\u00fcher ist sie ganz anders gereist mit Rucksack und allem. Jetzt ist es halt anders. Wir fragten sie nach einem guten Restaurant in Wadi Musa \u2013 keines gefunden. Wir auch nicht.<\/p>\n<div id=\"attachment_1973\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8162.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1973\" class=\"wp-image-1973 size-medium\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8162-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8162-200x300.jpg 200w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8162-768x1152.jpg 768w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8162-683x1024.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1973\" class=\"wp-caption-text\">Impression beim Abstieg.<\/p><\/div>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag standen wir um 6 Uhr morgens beim Eingang, um den Touristenmassen zu entkommen, denn es ist Hochsaison und das lohnt sich. Selbst die Eseltreiber sind noch komplett verschlafen und fragen h\u00f6chstens mal m\u00fcde \u00abwanna ride?\u00bb und kommen einem nicht hinterher, wenn man h\u00f6flich nein sagt. Ganz im Vergleich zum Vortag. Wir liefen also durch den Siq und dann links hoch auf einem Trampelpfad. Da waren wir alleine. Und hier kommt in meinen Augen die wahre Sch\u00f6nheit Petras zu Tage. Das ist der Stein aus dem es gebaut ist. Beindruckende Schichten wie Jahresringe von B\u00e4umen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1974\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8230.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1974\" class=\"wp-image-1974 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8230-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8230-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8230-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8230-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1974\" class=\"wp-caption-text\">Der wahrste \u00dcberdruss. \u00dcberall bunte Steine, Details, atemberaubende Landschaft. In kleinen Portionen w\u00fcrde man es in meinen Augen allerdings viel angemessener geniessen.<\/p><\/div>\n<p>Und dann ist da die Abstraktion. Wie alles in der Gegend wurde vor hunderten von Jahren verlassen, nachdem ein grosser Teil bei einem Erdbeben zerst\u00f6rt worden war. Seither haben Wind und Wetter daran geschliffen und aus den delikaten Formen eine Abstraktion gezaubert, die nur noch vermuten l\u00e4sst, was da einmal war. Und in einigen F\u00e4llen ist es wie in der Kunst, die abstrakte Form ist faszinierender f\u00fcr mich, als die Nachbildung.<\/p>\n<div id=\"attachment_1975\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8241.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1975\" class=\"wp-image-1975 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8241-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8241-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8241-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8241-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1975\" class=\"wp-caption-text\">Was ist hier Natur und was Menschengemacht? Verwaschene Formen integrieren das Menschenwerk.<\/p><\/div>\n<p>Nachdem wir den Seitenpfad genommen hatten, wollte ich Nico motivieren mit mir zur Moschee hinauf zu steigen. Das war eine wahre Gratwanderung. Denn Nico war alles andere als motiviert. Wir waren schon weit gelaufen und die Moschee war wirklich im entlegensten Winkel von Petra. Nico war schon fest entschlossen mich alleine da hoch klettern zu lassen, als wir einer sehr seltsamen Frau begegnet sind. Danach wollte er mich nicht mehr alleine gehen lassen und ich hatte keine Einw\u00e4nde.<\/p>\n<div id=\"attachment_1977\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8111.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1977\" class=\"wp-image-1977 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8111-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8111-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8111-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8111-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1977\" class=\"wp-caption-text\">Details, die man irgendwann zu \u00fcbersehen beginnt weil es \u00fcberall irgendetwas hat. Zentimeter um Zentimeter mit \u00fcber 50 Kilometer Wegnetzwerk und noch viel mehr Winkeln, die f\u00fcr die Touristen nicht erschlossen sind.<\/p><\/div>\n<p>Wir liefen also und liefen und liefen und irgendwann sahen wir in der weiten Ferne die Moschee ganz oben auf einem Gipfel. Und da trafen wir zum Gl\u00fcck auf eine Reisegruppe aus Frankreich. Sie waren gerade auf dem Abstieg, w\u00e4hrend wir uns nicht sicher waren wo der Weg genau durchf\u00fchrt. \u00abGanz einfach zu finden\u00bb und \u00ab1:30 Stunden hoch, na ihr vielleicht 1:15\u00bb meinte der Gruppenf\u00fchrer und er sollte auf die Minute recht behalten. Ausser das mit dem Weg finden. Hier ist fast nichts ausgeschildert. Wir folgen den Fussspuren und dann an einer Kreuzung, wo es in zwei Richtungen geht, ruft und pl\u00f6tzlich eine Frau von ganz oben und zeigt uns welche Weg wir nehmen sollen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1978\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8251.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1978\" class=\"wp-image-1978 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8251-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8251-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8251-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8251-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1978\" class=\"wp-caption-text\">Fast so lang wie von den Fingerspitzen bis zu meinem Ellenbogen. Auf dem Weg zur Moschee hoch entdeckt.<\/p><\/div>\n<p>Sie und ihre Tochter heissen uns oben willkommen. Sie tragen alte, vollkommen zerfetzte Kleidung und haben den Schl\u00fcssel f\u00fcr die Moschee. Wir trinken einen zuckers\u00fcssen Tee mit den beiden, lehnen allerdings das Brot ab, das sie uns anbieten. Jetzt bin ich froh, dass meine Hosen auch nicht komplett neu sind, sondern \u00fcberall geflickte L\u00f6cher haben und mein Fotoapparat gut verstaut ist. Ich m\u00f6chte ihnen nicht Reichtum demonstrieren. Wir lehnen das Brot ab, das sie uns anbieten und teilen stattdessen unsere Pistazien mit ihnen. Dann schenke ich ihnen noch die Teekr\u00e4uter, die ich dabei habe.<\/p>\n<div id=\"attachment_1979\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8270.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1979\" class=\"wp-image-1979 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8270-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8270-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8270-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8270-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1979\" class=\"wp-caption-text\">Mit etwas mulmigem Gef\u00fchl verfolgen wir die Wolken, die sich langsam hinter der Moschee aufzut\u00fcrmen beginnen. Wobei ich hier noch aufs Dach geklettert bin, da es eine Treppe gab.<\/p><\/div>\n<p>Am Schluss fragen sie uns trotzdem f\u00fcr 1 JOD (2 Franken) f\u00fcr den Tee. Das schlechte Gewissen, das ich dabei in ihren Augen sehe vers\u00f6hnt mich wieder. Dennoch, ein stolzes Volk, das sehr gastfreundlich gewesen sein muss ist dazu geworden, dass sie davon Leben m\u00fcssen Touristen das Geld aus der Tasche zu ziehen und bei mir kommt da der Reflex hervor immer auf der Hut zu sein. Wenn einem hier jemand einen Tee anbietet, dann ist es niemals umsonst. Obwohl das eigentlich zu ihrer Kultur geh\u00f6ren w\u00fcrde. Es ist schwierig zu erkl\u00e4ren. Ich habe den beiden sehr gerne mein Geld gegeben, sogar gerne noch mehr, aber es f\u00fchlt sich falsch an. Es gibt ein Abh\u00e4ngigkeitsverh\u00e4ltnis, das ungesund ist.<\/p>\n<div id=\"attachment_1976\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8268.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1976\" class=\"wp-image-1976 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8268-1024x230.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"144\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8268-1024x230.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8268-300x68.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8268-768x173.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1976\" class=\"wp-caption-text\">Moschee mit Sicht bis zum Toten Meer. Der Aufstieg hat sich gelohnt und wie.<\/p><\/div>\n<p>Aber darum lasse ich Touristenorte auch oft aus. Weil die Begegnungen einfach anderer Natur sind. Die Frau und ihre Tochter waren zwar noch an uns als Personen interessiert, aber viele sind es nicht mehr. Wir k\u00f6nnen nichts zur\u00fcck geben ausser Geld und zumindest in Petra hat das die Gier gesch\u00fcrt. Seis drum, der Ausblick von der Moschee aus war wirklich atemberaubend. Man sah bis zum Toten Meer und auch das Kloster konnten wir erkennen. Die Moschee selber war nichts besonderes, aber in ihrer Schlichtheit auch nicht st\u00f6rend.<\/p>\n<div id=\"attachment_1980\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8264.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1980\" class=\"wp-image-1980 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8264-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8264-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8264-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8264-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1980\" class=\"wp-caption-text\">Die gl\u00fccklichen, aber sehr ersch\u00f6pften Gipfelst\u00fcrmer.<\/p><\/div>\n<p>Dennoch sollte ich am n\u00e4chsten Tag nochmals eine sch\u00f6ne Begegnung haben und zwar mit einer Beduinenfamilie, deren Kinder mich um Geld angebettelt haben. \u00abGive me candy.\u00bb \u00abgive me money.\u00bb \u00abonly 1 JOD for 10 postcards.\u00bb Das waren die drei S\u00e4tze, welche die beiden Jungs auf auf Englisch konnten. Ich hielt mich an die Regel, die ich gelernt hatte. Kinder sollen spielen und nicht Dinge verkaufen und so begann ich stattdessen mit ihnen zu spielen. Ich zeichnete Figuren in den Sand und ignorierte ihr dazwischen aufkommendes Betteln. Achmed hiess einer der beiden. Er hatte diese grossen Augen und brachte mich zu seinen Eltern.<\/p>\n<div id=\"attachment_1982\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8232.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1982\" class=\"wp-image-1982 size-medium\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8232-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8232-200x300.jpg 200w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8232-768x1152.jpg 768w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8232-683x1024.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1982\" class=\"wp-caption-text\">Blick aus einem der Gr\u00e4ber.<\/p><\/div>\n<p>Dort gab es Tee, ich nahm an, obwohl ich genau wusste worauf ich mich einliess. Aber es gab mir die Freikarte das Familienleben zu beobachten. Sie wohnten in einer H\u00f6hle in der N\u00e4he, verkauften alte M\u00fcnzen, wie alle Beduinen hier. Diese fanden sie, wenn es jeweils regnete. Der Regen wusch sie frei. Abgesehen davon hatte ich den Eindruck, dass die Jungs ein gewisses Plansoll an Postkarten zu verkaufen hatten pro Tag. Achmed war gut darin und kam triumpfierend zur\u00fcck. Bei mir hinterliess das eine gewisse Traurigkeit. Ich wollte sie sch\u00fctteln und sagen \u00abbietet einen richtigen Service an und die Touristen lassen euch gerne einen Teil ihres Geldes hier\u00bb, aber ihr Englisch war nicht gut genug. Stattdessen fragte ich nach einem Weg zur\u00fcck. Einem anderen als durch den Hauptsiq, denn ich brauchte etwas Zeit f\u00fcr mich. Ich kaufte noch eine Halskette und war damit tats\u00e4chlich zum Tee eingeladen, was ich als sehr sch\u00f6n empfand. Damit waren allen zufrieden und ich hatte den Kindern kein Geld gegeben.<\/p>\n<div id=\"attachment_1983\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8217.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1983\" class=\"wp-image-1983 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8217-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8217-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8217-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8217-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1983\" class=\"wp-caption-text\">Uuuund eine Komposttoilette mitten drin. Juhu.<\/p><\/div>\n<p>Und es gibt einen zweiten Weg. Ein ganz enger Siq, davor kommt man an vielen bewohnten H\u00f6hlen vorbei. Ich bewegte mich vorsichtig, denn heute war ich alleine auf Streifzug. Es war unser letzter Tag hier und Nico war genug gewandert. Mit leicht mulmigem Gef\u00fchl stieg ich in die enge Schlucht hinein. Hier lag vor allem Abfall und es sah aus, als w\u00e4re die Schlucht bald zu Ende. Ich \u00fcberwand mich aber und ging bis zur Biegung. Dahinter ging es weiter. Wieder Verzierungen. Neben mir stiegen die Felsen hoch. Ich ging weiter, vorangetrieben von der Neugierde, gebremst von einer Angst die mich zu umklammern begann. Bei der ungef\u00e4hr f\u00fcnften Biegung drehte ich um. Ich hatte Nico versprochen vorsichtig zu sein und wir mussten bald aus dem Zimmer auschecken.<\/p>\n<div id=\"attachment_1987\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8127.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1987\" class=\"wp-image-1987 size-medium\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8127-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8127-200x300.jpg 200w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8127-768x1152.jpg 768w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8127-683x1024.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1987\" class=\"wp-caption-text\">Kochutensilien der Beduinen.<\/p><\/div>\n<p>Ich eilte also zur\u00fcck durch den Hauptsiq. So alleine sprachen mich die \u00abGuides\u00bb ganz anders an und ich war guter Laune. \u00abneed a ride\u00bb &#8211; \u00abdo I look like I would need one?\u00bb Zauberte dem Pferdegespannf\u00fchrer ein breites Grinsen aufs Gesicht und wir waren uns sogleich einig, dass ich zur\u00fccklaufen w\u00fcrde. Etwas sp\u00e4ter setzte ich mich zu einem anderen Beduinen auf den alten Wasserkanal. Er bot mir eine Zigarette an und ich lehnte dankend ab. Da fielen die ersten Regentropfen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1986\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8303.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1986\" class=\"wp-image-1986 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8303-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8303-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8303-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8303-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1986\" class=\"wp-caption-text\">Am dritten Tag bin ich so fr\u00fch, dass die L\u00e4den vor den K\u00f6nigsgr\u00e4bern noch geschlossen sind.<\/p><\/div>\n<p>\u00abIst das nicht gef\u00e4hrlich hier\u00bb wollte ich wissen? Er verneinte. Schliesslich gibt es eine Drainage. Aber eine Drainage ist immer auf eine gewisse Wassermenge dimensioniert. Was wenn mehr kommt. Fragte ich mich still, ohne ihn weiter zu hinterfragen. Ich sprach noch einen Moment mit ihm, dann machte ich mich schnurstracks auf zum Ausgang. Am Schluss rannte ich und ich kam genau vor dem Hostel an, als es zu sch\u00fctten begann.<\/p>\n<div id=\"attachment_1985\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8334.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1985\" class=\"wp-image-1985 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8334-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8334-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8334-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8334-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1985\" class=\"wp-caption-text\">Blick von oben auf das erste Grab, das man aus dem Siq erahnen kann. Mein Fr\u00fchst\u00fccksort an Tag drei. Ganz alleine.<\/p><\/div>\n<p>Wenig sp\u00e4ter krachte es und Menschen schrien. Wir sollten hier bleiben hiess es. Und da wusste ich, dass die Springflut gekommen ist. Zum Gl\u00fcck war ich nicht mehr in dem kleinen Nebensiq, der nicht daf\u00fcr vorgesehen ist, das Menschen hindurch laufen, denn da durch wird ein Teil des Wassers abgeleitet. Dennoch wollte ich raus und sehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1984\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8375.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1984\" class=\"wp-image-1984 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8375-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8375-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8375-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8375-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1984\" class=\"wp-caption-text\">Erkundungstour im Nebensiq. Geradeaus geht es weiter und weiter und weiter. Aber wohin?<\/p><\/div>\n<p>Braunes Wasser flutete die B\u00e4ume unten im Tal, die Br\u00fccke unterhalb unseres Hostels war \u00fcbersp\u00fchlt worden, hielt allerdings. Niemand kam mehr beim Hauptausgang von Petra raus. Andere Reisende erz\u00e4hlten, wie sie gerade noch ihr Auto retten konnten. Die Bilanz 3000 Touristen aus Petra evakuiert, die Drainage hielt. Das heisst die meisten kamen mit nassen F\u00fcssen und zum Teil einem kleinen Schock davon. 8 Tote in Jordanien insgesamt. Aber wo hatte es sonst noch geflutet?<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8384.mov\">Video zum Wasser, das Richtung Totes Meer st\u00fcrzte. Vorher war die Br\u00fccke komplett \u00fcberflutet gewesen. Hier ist es nur noch ein Rinnsal. Dennoch stehen die Leute auf der Br\u00fccke nicht an einem cleveren Ort.<\/a><\/p>\n<p>Wir nahmen ein Taxi, welches uns unser Hostel organisiert hatte nach Amman. Ein Freund. Das Taxi kam 3.5 Stunden zu sp\u00e4t. Darin sassen zwei \u00d6sterreicherinnen. Sie mussten zum Flughafen in Amman am n\u00e4chsten Tag und wir waren froh endlich dem wohl schlimmsten Hostel, das ich je gesehen hatte in meinem Leben zu entkommen. Unser Taxifahrer war allerdings komplett verr\u00fcckt. Pl\u00f6tzlich verlangte er das Doppelte des Preises welchen wir vereinbar hatten, was mich nat\u00fcrlich in Rage brachte. Da wusste ich noch nicht, dass ich es mit einem Choleriker zu tun hatte, bei dem ich wirklich aufpassen musste, dass er nicht gerade ausrastete. Wenige Augenblicke sp\u00e4ter sollte ich das allerdings noch lernen.<\/p>\n<p>Wir sassen also im Auto, froh endlich losfahren zu k\u00f6nnen, aber dennoch mit einer gewissen Angst im Nacken, dass es unterwegs auch noch Fluten gab. Zwei Wochen zuvor waren 21 Personen gestorben. Im S\u00fcden hatte es an dem Tag noch einen Touristenbus erfasst und es war ein wirklich starker Regen gewesen. Allerdings vergass ich das schnell, als unser Taxifahrer neben einem anderen Auto stoppte und diesen zu verfluchen begann. Das andere Auto fuhr davon und er mit vollgas hinterher, bremste das andere Auto aus, stieg aus und begann Steine nach dem Auto zu werfen.<\/p>\n<p>Wir beschlossen auszusteigen, konnten allerdings den Kofferraum nicht \u00f6ffnen und da war er auch schon wieder zur\u00fcck. Er machte richtig Angst. Ihm jetzt zu sagen, dass wir doch nicht nach Amman fahren w\u00fcrden, brachte bestimmt die totale Eskalation. Wir stiegen also wieder ein und Nico versuchte ihn zu beruhigen, w\u00e4hrend ich einfach den Mund hielt, denn ich wusste ganz genau dass ich nicht dazu f\u00e4hig war diesen Mann zu beruhigen.<\/p>\n<p>Und es gelang Nico tats\u00e4chlich. Nach einigen weiteren kleineren Ausbr\u00fcchen, wo er wie ein Irrer durch die Gassen von Wadi Musa fuhr, beruhigte er sich und die Fahrt ging ereignislos weiter. Ich d\u00f6ste sogar ein bisschen, als wir von der Polizei gestoppt wurden.<\/p>\n<p>\u00dcberschwemmung von hier bis nach Amman. Toll, die zwei \u00f6sterreicherinnen mussten ihren Flug erwischen. Unklar wann die Strasse wieder aufgeht, unklar ob es noch mehr Regenf\u00e4lle gibt. Aber ein netter Jordanier, der sich f\u00fcr alle Jordanier entschuldigte, uns aber kein St\u00fcckchen weiter half, obwohl er perfekt Englisch sprach. Aber er war da mit seinen internationalen Freunden, die er aus einem Studienaustausch kannte. Sie gingen in einen Ort in der N\u00e4he, w\u00e4hrend ich dachte dass dies der perfekte Augenblick ist unseren Taxifahrer endlich los zu werden, ohne dass er das Gesicht verlor. Aber ich war die einzige von uns vieren. Die anderen wollten das tun, was die Polizei ihnen sagte, aber der Taxifahrer hatte als allererstes mit der Polizei gesprochen. Und ich sah sein Gesicht dabei. Ich bin mir ganz sicher, dass die Polizei nicht das gesagt hat, was uns Touristen half. Es k\u00fcmmerte sie kein bisschen als kurz darauf ein Auto r\u00fcckw\u00e4rts in mich hinein fuhr, als ich etwas aus dem Taxi holen wollte. Ich merkte es erst gar nicht war so geschockt, doch dann kamen die R\u00fcckenschmerzen und der Nacken.<\/p>\n<p>Und unser Taxifahrer war bereit Profit aus unserer Lage zu schlagen. Der Preis vervielfachte sich pl\u00f6tzlich auf wundersame Weise. Ich bot ihm an uns einfach da zu lassen. Sie lachten uns aus. Hier k\u00f6nnt ihr nicht bleiben. Und ob ich hier h\u00e4tte bleiben k\u00f6nnen! Es gab ein Dach, ich hatte meinen Schlafsack und hier schienen wir zumindest einigermassen sicher vor der Flut. Sp\u00e4testens am n\u00e4chsten Morgen w\u00fcrde uns irgendjemand ein Taxi rufen k\u00f6nnen oder ein Bus aufschnappen. Dass Autostop illegal ist in Jordanien wusste ich damals noch nicht. Aber ich h\u00e4tte es vielleicht erfahren. Doch wurde ich \u00fcberstimmt. Die Strasse war wieder halb frei gegeben. Das heisst die Polizei hielt uns nicht mehr aktiv zur\u00fcck. Die drei anderen wollten nach Amman und ich gab mich schlussendlich geschlagen. Was wir unterwegs sahen war beeindruckend. Auto um Auto lag neben der Strasse umgedreht, voll mit Schlamm und das an Stellen, wo niemand erwartete h\u00e4tte, dass es einen Oberfl\u00e4chenabfluss geben w\u00fcrde. Die Nachrichten aus Jordanien: Die Saudis sind Schuld, denn der Regen fiel dort. Grossartig. Und um zu zeigen, dass sie etwas unternahmen, schlossen sie am kommenden Tag alle Sehensw\u00fcrdigkeiten im Land. Auch jene, die komplett unber\u00fchrt vom Regen waren. Wir standen im Stau, warteten, schauten auf die Fahrzeuge und trafen sp\u00e4ter ein Taxi, das unseren Fahrer anscheinend kannte. Er sollte gerade einen Lastwagen \u00fcberholen, doch dieser Lastwagen wollte das Taxi nicht \u00fcberholen lassen. Es war eindeutig. Mehrmals versuchte es das Taxi, doch der Lastwagen z\u00f6gerte nicht beim Versuch es von der Strasse zu stossen. Sind hier eigentlich alle irre?<\/p>\n<p>Nun ihr h\u00f6rt es, obwohl wir schlussendlich heil in Amman ankamen und zweimal grosses Gl\u00fcck hatten, einmal weil ich etwas fr\u00fcher aus Petra raus gegangen bin und dann dass unser Taxi 3.5 Stunden Versp\u00e4tung hatte und wir selbst nicht von der Flut erfasst wurden. Aber ich war mit den Nerven fix und fertig. Konnte nur noch dar\u00fcber lachen. Es erschien alles so komplett surreal. Aber eines war klar, ich w\u00fcrde froh sein Jordanien bald wieder zu verlassen und das obwohl mich Amman beinahe wieder damit vers\u00f6hnte. In Amman waren die Leute viel entspannter, es drehte sich nicht alles um den Tourismus und wir assen ausgesprochen gut. Dennoch weinte ich keine einzige Tr\u00e4ne, als wir \u00fcber die Allenby Crossing Grenze zur\u00fcck nach Israel und Pal\u00e4stina gingen.<\/p>\n<p>Und hier noch ein paar Bilder, damit der Abschluss ein bisschen vers\u00f6hnlicher ist:<\/p>\n<div id=\"attachment_1989\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8245.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1989\" class=\"wp-image-1989 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8245-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8245-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8245-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8245-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1989\" class=\"wp-caption-text\">Beduinenbehausung in einem ehemaligen Grab.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1990\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8315.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1990\" class=\"wp-image-1990 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8315-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8315-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8315-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8315-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1990\" class=\"wp-caption-text\">Vogelperspektive auf die R\u00f6mischen Ruinen.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_1991\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8238.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1991\" class=\"wp-image-1991 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8238-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8238-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8238-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/12\/DSCF8238-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1991\" class=\"wp-caption-text\">Fr\u00fcher gabs noch Marmortafeln um die einzelnen Orte zu beschriften.<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gleich vorweg. In den Tagen ist zu viel passiert, als dass ich ein gerechtes Bild von Jordanien abgeben k\u00f6nnte. Also nehmt es mit einer Prise Salz und seid euch bewusst, dass es eingef\u00e4rbt ist von einigen schlechten Erfahrungen. Alle hatten &hellip; <a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/?p=1959\">Continue reading <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-1959","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-de"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/chili.mariane.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1959","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/chili.mariane.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/chili.mariane.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chili.mariane.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chili.mariane.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=1959"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/chili.mariane.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1959\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2000,"href":"https:\/\/chili.mariane.ch\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/1959\/revisions\/2000"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/chili.mariane.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=1959"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/chili.mariane.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=1959"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/chili.mariane.ch\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=1959"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}