{"id":1736,"date":"2017-12-23T19:12:36","date_gmt":"2017-12-23T19:12:36","guid":{"rendered":"https:\/\/chili.mariane.ch\/?p=1736"},"modified":"2017-12-23T19:12:36","modified_gmt":"2017-12-23T19:12:36","slug":"mit-lateinischen-gedichten-gegen-baren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chili.mariane.ch\/?p=1736","title":{"rendered":"Mit Lateinischen Gedichten gegen B\u00e4ren"},"content":{"rendered":"<p>Gegen Japan hatte S\u00fcdkorea wirklich einen schweren Stand. Hier merkte ich was das wenige Japanisch, das ich kann f\u00fcr einen riesigen Unterschied machte. Die Menschen gehen anders auf einen zu. Von S\u00fcdkorea wusste ich fast gar nichts. Die einzigen Informationen, die ich hatte, kamen vom einem ehemaligen Stabsangestellten des Pr\u00e4sidenten, den wir in Mogi im Hostel getroffen hatten und der die Schweiz vom WEF, das er jeweils als Teil der Delegation aus S\u00fcdkorea besucht hatte, kannte.<\/p>\n<div id=\"attachment_1737\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4294.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1737\" class=\"wp-image-1737 size-medium\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4294-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4294-200x300.jpg 200w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4294-768x1152.jpg 768w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4294-683x1024.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1737\" class=\"wp-caption-text\">Diese freundliche Gestalt begr\u00fcsste mich zusammen mit Superman und einigen anderen gleich nach der Ankunft mit der F\u00e4hre.<\/p><\/div>\n<p>Aber eine Sache w\u00fcrde ich bald kennen lernen. N\u00e4mlich, dass man in S\u00fcdkorea nicht alleine Essen geht. Denn eine Speise ist fast immer f\u00fcr mehrere Personen gedacht. So kam dann auch gleich beim ersten Abendessen die grosse \u00dcberraschung in Form einer sehr hohen Rechnung, da ich f\u00fcr zwei bezahlen musste. Wobei ich f\u00fcr 1.5 Personen Essen bekommen hatte. Das muss man ihnen lassen und sie hat auch versucht mir das zu erkl\u00e4ren bevor ich das Essen erhalten habe. Ich hatte es bloss nicht verstanden weil es gegen meine innere Logik verstiess. Ich dachte sie w\u00fcrde mir sagen, dass sich vielleicht noch jemand zu mir an den Grill gesellen w\u00fcrde. Zum Gl\u00fcck war ich so hungrig, dass ich alles wegputzte und sie nichts wegwerfen musste.<\/p>\n<div id=\"attachment_1738\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4302.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1738\" class=\"wp-image-1738 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4302-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4302-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4302-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4302-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1738\" class=\"wp-caption-text\">Vielversprechende Eindr\u00fccke aus dem Zug. Das da unten ist eine reine Velostrasse, die dem Zug \u00fcber eine sehr weite Strecke folgte.<\/p><\/div>\n<p>Seis drum, ich weiss, dass ich in jedem Land irgendwann betrogen werde oder eben selber so einen Fehler mache und damit war das f\u00fcr S\u00fcdkorea auch erledigt. Zumal das Essen war ausgezeichnet gewesen war. Und die scharfen Saucen separat, sodass ich sie umgehen konnte.<\/p>\n<div id=\"attachment_1739\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4304.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1739\" class=\"wp-image-1739 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4304-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4304-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4304-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4304-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1739\" class=\"wp-caption-text\">Urban Art House, yeah! Wirklich cooler \u00dcbernachtungsort wenn auch nicht gerade warm im Winter. Man k\u00f6nnte auch sagen bitterkalt. Aber das Bett ist beheizt.<\/p><\/div>\n<p>Mit dem Zug ging es also von Busan nach Seoul, wo ich Charlotte \u2013 eine chinesische Malayin \u2013 wieder treffen w\u00fcrde und mit dem Urban Art House eine der coolsten Unterk\u00fcnfte auf meiner Reise fand. Sie war Punk im wahrsten Sinne des Wortes. Nicht besonders sauber, ich schlotterte \u00fcberall ausser im Bett, aber K\u00fcnstler gingen ein und aus und hinterliessen dazwischen ihre Spuren. Die anderen Hostelg\u00e4ste, lebten hier. Ein Englischlehrer aus Kanada, ein Franzose, der im Hostel arbeitete und Jin, die mit mir das Zimmer teilt und mir die Gegend zeigt. Die S\u00fcdkoreanerin studiert eigentlich an einem anderen Ort, ist aber f\u00fcr einen Monat in Seoul um zu malen. Und dann sind noch der Dekorateur der bekanntesten Brillenmarke in S\u00fcdkorea und ein junger S\u00fcdkoreaner, der gerade einen Job in Seoul erhalten hat und nun reich werden m\u00f6chte.<\/p>\n<div id=\"attachment_1740\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4310.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1740\" class=\"wp-image-1740 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4310-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4310-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4310-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4310-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1740\" class=\"wp-caption-text\">In S\u00fcdkorea scheint man Kitsch noch mehr zu m\u00f6gen als in Japan. Die pinken Blumen auf dem Baum sind aus &#8220;wundersch\u00f6nem&#8221; Plastik. Aber immerhin die Farben auf dem Foto echt.<\/p><\/div>\n<p>Ja genau in dieser Gegend zwischen hippen Caf\u00e9s, traditonell alten Essbuden und Industriegebiet f\u00fchle ich mich extrem wohl. Der Ort ist jetzt gerade wirklich am besten Punkt seiner Entwicklung und ich sauge alle Eindr\u00fccke in mich auf. Hier ein paar Beispiele.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1736 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/chili.mariane.ch\/?attachment_id=1754'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4381-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/chili.mariane.ch\/?attachment_id=1753'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4378-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/chili.mariane.ch\/?attachment_id=1752'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4376-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Auf Anraten des Kanadiers hin mache ich noch einen kleinen Ausflug. In Gupabal h\u00fcpfe ich aus der Metro, finde aber den Bus nicht, der mich zur Befestigung Bukhansangseon bringen sollte. Es ist jedoch ein Weg ausgeschildert, der durch einen inzwischen bl\u00e4tterlosen Wald f\u00fchrt. Ein Fitnessweg sozusagen und er f\u00fchrt mich direkt nach Jinyan-gil.<\/p>\n<div id=\"attachment_1741\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4315.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1741\" class=\"wp-image-1741 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4315-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4315-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4315-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4315-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1741\" class=\"wp-caption-text\">In dem frisch gebauten Dorf findet man auch neuartige Dinge. Besonders die im Wind fliegenden Sonnenschirme haben mir gefallen.<\/p><\/div>\n<p>Da ich nicht viel Zeit in Seoul hatte, wollte ich lieber auf den Bukhan Berg rennen, statt die hiesigen Tempel und Sehensw\u00fcrdigkeiten anzuschauen und wo landete ich? In einem kleinen Dorf, das gerade im traditionellen Stil neu aufgebaut wurde. Ich konnte sogar noch dabei zusehen, welche Technik sie verwendeten, um die Balken in einander zu verstricken. Aber unendlich lange konnte ich nicht verweilen, denn es war schon 14 Uhr und wenn meine Berechnung richtig war, dann musste die Sonne um ca. 17 Uhr untergehen (Absch\u00e4tzung basierend darauf, dass wir deutlich weiter westlich waren als ich zuvor in Japan, aber in der gleichen Zeitzone und die Sonne in Japan so um 16:30 unter gegangen war).<\/p>\n<div id=\"attachment_1742\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4327.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1742\" class=\"wp-image-1742 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4327-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4327-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4327-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4327-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1742\" class=\"wp-caption-text\">Bunte koreanische Tempel \u00fcber die ich per Zufall gestolpert bin.<\/p><\/div>\n<p>Nach kurzem Z\u00f6gern gewann der Wille doch noch einen Berg zu bezwingen. Ich hatte 3 Stunden f\u00fcr hoch und runter das hiess, dass ich einfach um 16 Uhr umdrehen musste, egal wo ich mich befand. Ich nahm es also in Angriff, nat\u00fcrlich ohne Karte, alleine mit dem Eindruck, dass es nicht all zu weit sein konnte. Weit kam ich jedoch nicht, denn ich fand gleich den ersten koreanischen Tempel und wenn ich schon so dar\u00fcber stolperte, dann wollte ich mir den schon auch kurz anschauen.<\/p>\n<div id=\"attachment_1743\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4332.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1743\" class=\"wp-image-1743 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4332-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4332-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4332-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4332-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1743\" class=\"wp-caption-text\">Der Tempel vom Beginn des Pfads.<\/p><\/div>\n<p>Sch\u00f6n! Und bunt.<\/p>\n<div id=\"attachment_1744\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4336.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1744\" class=\"wp-image-1744 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4336-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4336-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4336-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4336-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1744\" class=\"wp-caption-text\">Der perfekte Weg zu beginn. Bald waren aber diese Treppen weg und es ging nur an einem Handlauf \u00fcber die ziemlich schr\u00e4gen und glatten Felsen. Aber eindr\u00fcckliche Landschaft.<\/p><\/div>\n<p>Nach einem kurzen Rundgang wagte ich es also. Ich verliess die Strasse durch eine Schranke mit einer Videokamera. Der Ranger Posten wahrscheinlich und stieg eine Treppe hoch. Gut zu laufen, denn sie war mit Streifen von alten Pneus rutschfest gemacht worden. Neben mir pl\u00e4tscherte ein halb gefrorener Bach. Ein telefonierender Mann kam mir entgegen. Damit wusste ich, dass dieser Weg auch wirklich nicht gesperrt war. Trotz irgendwelchen Warntafeln.<\/p>\n<div id=\"attachment_1745\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4343.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1745\" class=\"wp-image-1745 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4343-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4343-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4343-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4343-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1745\" class=\"wp-caption-text\">Ein Berg mit einer Fastkugelform und der Weg, der langsam kaum mehr als Weg auszumachen ist.<\/p><\/div>\n<p>Die Treppe endete aber bald. Erst war noch ein Seil da, sp\u00e4ter kam ich in ein Gebiet wo es wohl einen Steinschlag gegeben haben musste, denn klettern war angesagt. Zudem hatte ich irgendwo eine Warnung vor B\u00e4ren gesehen. Nico w\u00fcrde in so einer Situation Singen und ich bin mir sicher, wenn ich das tun w\u00fcrde k\u00e4men nicht nur B\u00e4ren nicht mehr in meine N\u00e4he. Dennoch entschied ich mich lieber lateinische Verse zu rezitieren.<\/p>\n<div id=\"attachment_1746\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4348.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1746\" class=\"wp-image-1746 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4348-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4348-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4348-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4348-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1746\" class=\"wp-caption-text\">Fast wie die S\u00e4chsische Schweiz.<\/p><\/div>\n<p><em><span lang=\"la\" xml:lang=\"la\">Tu ne quaesieris, scire nefas, quem mihi, quem tibi finem di dederint, &#8230; <\/span><\/em>(Frage nicht, denn zu wissen ist verboten, wann die G\u00f6tter mir, dir das Ende vorgesehen haben) \u2026 <em>carpe diem, quam minimum credula postero.<\/em> (geniesse\/pfl\u00fccke den Tag und vertraue so wenig wie m\u00f6glich auf den n\u00e4chsten) &#8211; Daher kommt \u00fcbrigens Carpe diem. Wobei das frei\u00a0 nach Mariane \u00fcbersetzt ist. F\u00fcrs ganze Gedicht und eine offiziellere \u00dcbersetzung siehe <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Carpe_diem\">hier<\/a>.<\/p>\n<div id=\"attachment_1748\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4356.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1748\" class=\"wp-image-1748 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4356-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4356-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4356-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4356-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1748\" class=\"wp-caption-text\">Blick fast vom Gipfel hinunter auf die andere Seite.<\/p><\/div>\n<p>Befl\u00fcgelt von den Worten des Gedichts und vom sich langsam aus der Luft kristallisierenden Schnee, sprintete ich weiter voran. Die Uhr tickte, das Ende war Absehbar aber der Weg nicht immer klar ersichtlich. Bald w\u00fcrde ich umdrehen m\u00fcssen. Zudem hatte ich nat\u00fcrlich wieder nichts gegessen den ganzen Tag. Ich verdr\u00fcckte also eine Notration Schokolade und erreichte 5 Minuten nachdem ich h\u00e4tte umdrehen sollen den Pass, wo endlich auch der Weg auf die andere Seite angeschrieben war. 1.3 km den Berg runter.<\/p>\n<div id=\"attachment_1747\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4353.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1747\" class=\"wp-image-1747 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4353-1024x230.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"144\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4353-1024x230.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4353-300x68.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4353-768x173.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1747\" class=\"wp-caption-text\">Das Gipfelpanorama.<\/p><\/div>\n<p>Ich konnte also noch die paar Meter zum Gipfel hoch gehen und die Aussicht geniessen. Und was f\u00fcr eine Aussicht. In der einen Richtung eine Art s\u00e4chsische Schweiz und in der andere Seoul.<\/p>\n<div id=\"attachment_1749\" style=\"width: 210px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4372.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1749\" class=\"wp-image-1749 size-medium\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4372-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4372-200x300.jpg 200w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4372-768x1152.jpg 768w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4372-683x1024.jpg 683w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1749\" class=\"wp-caption-text\">Es schneit und es gibt eine H\u00f6hle und einige Schl\u00e4uche.<\/p><\/div>\n<p>Das hatte sich wirklich gelohnt. Ich genoss es noch einen Moment, dann machte ich mich an den Abstieg und erreichte schon um 16.30 Uhr wieder Zivilisation in Form eines weiteren Tempels. Hier w\u00fcrde man auch \u00fcbernachten k\u00f6nnen. W\u00e4re eine gute Option gewesen, wenn ich das gewusst h\u00e4tte.<\/p>\n<div id=\"attachment_1751\" style=\"width: 650px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4375.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-1751\" class=\"wp-image-1751 size-large\" src=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4375-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"640\" height=\"427\" srcset=\"https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4375-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4375-300x200.jpg 300w, https:\/\/chili.mariane.ch\/wp-content\/uploads\/2017\/12\/DSCF4375-768x512.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-1751\" class=\"wp-caption-text\">Das wohlverdiente Essen zusammen mit Charlottes Freund und der milchigen Fl\u00fcssigkeit, die allerdings keine Milch sondern ein sehr leckerer Alkohol ist. Mit 5% auch ziemlich leicht vertr\u00e4glich. Da lerne ich auch, dass man sich beim Trinken von \u00e4lteren Personen abwenden sollte und das sozusagen verdeckt tut.<\/p><\/div>\n<p>Und danach gings mit Charlotte und ihrem Freund zu einem absolut k\u00f6stlichen Essen. Doch trotz B\u00e4renhunger von meiner Seite schafften wir die Portion zu dritt nicht komplett. Man stelle sich bloss vor ich w\u00e4re alleine gewesen, denn eine kleinere Einheit war nicht bestellbar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gegen Japan hatte S\u00fcdkorea wirklich einen schweren Stand. Hier merkte ich was das wenige Japanisch, das ich kann f\u00fcr einen riesigen Unterschied machte. Die Menschen gehen anders auf einen zu. Von S\u00fcdkorea wusste ich fast gar nichts. 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